Kodak t400 CN

Nach dem ich ja nun schon lange mal das Thema Kodak T400 CN angekündigt hatte, war es an der Zeit das ganze nun auch mal umzusetzen. Also hab ich meine Seagull 6x6 mit dem Film geladen und habe mal, recht wahllos und ohne besondere Ansprüche, ein paar Bilder gemacht. Es geht ja nicht um die Bilder an sich, sondern um die Frage, was es bringt einen Film der für den C41 Prozess

( Farbnegativentwicklung ) gedacht ist, eben einfach mal in üblicher Schwarzweiß-Chemie zu entwickeln. Somit habe ich den Film dann auch in Kodak D-76 entwickelt. Ich habe bewusst nicht nach Ergebnissen gegoogelt und eventuelle Zeiten, sondern einfach mal aus meinem Gefühl heraus den Film entwickelt. Also bin ich mit der "normalen" Entwicklungsmethode ran gegangen, 15 Minuten lang, jede Minute gekippt. Raus gekommen ist tatsächlich brauchbares Negativmaterial. Okay, für den Belichter wird es nicht gehen, da der Träger typischerweise braun ist, aber zum Scannen reicht es alle mal. 

Ich bin ja eigentlich kein Freund davon Negative zu scannen, sondern bevorzuge die Papierentwicklung. 

Im großen und ganzen ist es machbar und man kann sich den teueren Weg über die C41-Entwicklung sparen, wenn man von solchen Filmen noch welche Liegen hat. Man sollte aber keiner Wunder und keinen großen a-ha  Effekt erwarten. Auch was die Weiterverarbeitung angeht, glaube ich das es logischerweise besser ist, wenn es denn Schwarzweiß sein soll, eben auch einen wirklichen Schwarzweißfilm zu verwenden. 

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